Workshops im Forum 3 

Samstag 30. Januar

Globale Krisen – Ursachen, Hintergründe und internationale Lösungsansätze

11 – 13 Uhr Tanzsaal
Krisen verstehen und aus den Krisen lernen - Orientierung für die Zukunft
Vortrag und Aussprache mit Gerhard Breidenstein (Autor des Buches "Hoffen inmitten der Krisen -
von Krankheit und Heilung unserer Gesellschaft" und Mitbegründer der Initiative "Aufbruch -
anders besser leben")

Eine Krankheit kann man nur heilen, wenn eine Diagnose die tiefer liegenden Ursachen erfasst
hat. So ist es auch bei der krisenhaften Erkrankung unserer Gesellschaft und des globalen
Systems. Um unwirksame Therapien von erfolgversprechenden unterscheiden zu können,
brauchen wir also ein ausreichend tiefes Verständnis der heutigen Krisen. Und nur so können wir
Orientierung gewinnen für unsere persönliche wie für unsere gesellschaftliche Zukunft.

Veranstalter: Initiative Aufbruch



11 – 13 Uhr Forum Saal
Klimagipfel Kopenhagen – Ergebnisse, Auswirkungen

Mit Thomas Hirsch, Brot für die Welt (angefr.) u.a.

Veranstalter: Brot für die Welt u.a.



14.30 – 15.30 Uhr Raum 1
Wachstum, warum wir es brauchen obwohl es uns zerstört?
Vortrag von Helmut Rau, INWO

Überall ist von Wachstum die Rede. Wir wachsen und beuten unsere Welt aus. Darunter leiden
besonders auch die Länder der sogenannten „Dritten Welt“
Ein stetiges Wachstum wird unsere Lebensgrundlagen zerstören!
Und trotzdem ist es im Moment der Antrieb für alle politischen und wirtschaftlichen Anstrengungen
um aus der Krise zu kommen. Jüngste Beispiele das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ und die
„Abwrackprämie!“!!
Woher kommt dieser Wachstumszwang? Ist es die Gier der Menschen, oder gibt es noch andere
Faktoren die dazu beitragen?
Erleben Sie eine ganz andere Sicht der Nachrichten. Erleben Sie Aha-Effekte was unseren
Wirtschaftskreislauf betrifft. Anschaulich und lebensnah erarbeitet und teilweise mit Planspielen
dargestellt.
Bereichern Sie Ihr Wissen um eine weitere Möglichkeit diesem paradoxen Wahnsinn entgegen zu
wirken!

Veranstalter: Initiative natürliche Wirtschaftsordnung INWO


14.30 – 16.30 Uhr Raum 4
Kapitalismus in der Krise!
Neue Wege in eine solidarische und gerechte Gesellschaft

mit Dr. Lutz Brangsch, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Der Kapitalismus scheint seine schwerste Krise seit 1929 dank massiver staatlicher Hilfen mit
einem blauen Auge zu überstehen. Alles nicht so schlimm gewesen, raunt man in den Chefetagen.
Die Jagd nach dem Profit scheint weiterzugehen als sei nicht gewesen.
Doch: Kann es überhaupt so weitergehen? Was ist mit den riesigen Schuldenbergen? Der
drohenden Klimakatastrophe? Dem Hunger in der Welt?
Im Workshop wollen wir diskutieren, wie die Krise zum Ausgangspunkt einer Transformation der
Gesellschaft gemacht werden kann. Motor und Leitbild einer solchen Gesellschaft ist die
Neudefinition und Neuaneignung der Werte von Solidarität und Gerechtigkeit. Was eine
solidarische und gerechte Gesellschaft auszeichnet und welche Wege dorthin gehbar sind, diesen
Fragen wollen wir uns gemeinsam zuwenden.
Lutz Brangsch ist Koordinator der „Initiative für Neue Solidarität und eine gerechte Gesellschaft“
bei  der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung Baden Württemberg e.V.


17 – 19 Uhr Forum Saal
Amazonas Regenwald – woher kommt die Rettung
mit Uta Grunert, KoBRa und Gerd Rathgeb, POEMA

Veranstalter: POEMA, Kooperation Brasilien (KoBra)


17 – 19 Uhr Foyer
Warum ist CO2 der falsche Maßstab für die Klimakrise?
mit Barbara Kern und Ulrich Jochimsen

Frieden und Menschenrechte in der Krise?

11 – 13 Uhr Raum 4
Wahrheit, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Frieden
Der 85. Psalm und Peacebuilding

mit Verena Nerz, Pax Christi

Im Workshop wird Lederachs Konzept des Peacebuilding mithilfe eines von ihm
verfassten Sprechtheaters verdeutlicht. Aus den drei Konfliktrollen  Täter/
Opfer/ Retter werden unterschiedliche Aspekte von Aussöhnungsprozessen
reflektiert. Aus dem Austausch darüber wird dann erarbeitet, wie Menschen
für die erforderlichen persönlichen und politischen Veränderungen befähigt
und gestärkt werden können.
Verena Quiel, Jahrgang 1955, Logopädin in eigener Praxis,
Transaktionsanalytikerin, ehrenamtliche Vorsitzende im Vorstand von
Pax-Christi, Bistum Rottenburg-Stuttgart
Mindest-Teilnehmerzahl: 5, maximal 20

Veranstalter: Pax Christi Rottenburg-Stuttgart


14.30 – 16.30 Uhr Tanzsaal
Der Tschad in der Erdölfalle

mit Martin Petry, Peace Ressource Group

Seit das Erdöl sprudelt verschärfen sich die Verwerfungen im Tschad:bewaffnete Gruppierungen destabilisieren das Land, der Präsidentenclan rüstet auf, im Erdölgebiet
werden Menschenrechte missachtet und lösen sich soziale Strukturen auf, Korruption ist
allgegenwärtig, die Armut ist geblieben. Die Weltbank wollte im Tschad mit Hilfe des Erdöls die
Armut bekämpfen. Der Ansatz ist gescheitert. Ein Bericht über die Stationen des Projekts, seine
Auswirkungen auf die Bevölkerung und das Land, die aktuellen Herausforderungen und das
Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure für Menschenrechte und sozialen Frieden.

Veranstalter: DEAB


15.30 – 16.30 Raum 1
Frieden und Welternährung sichern – durch eine gerechte Ressourcenverteilung?
Vortrag von Frank Bohner, INWO

In Zeiten der Finanzmarktkrise kaufen Großkonzerne und Versicherungsgesellschaften zur
Geldanlage massenhaft Land auf in Staaten, deren einheimische Bevölkerung teilweise hungert.
Die Privatisierung des Wassers führt in vielen Ländern zu einer Verteuerung dieser für jeden
Menschen lebensnotwendigen Ressource. Industriestaaten kämpfen um knappe, für die
Produktion notwendige Rohstoffe, der Kampf wird mit immer härteren Bandagen geführt.
Notwendig ist deshalb eine soziale Boden- und Ressourcenordnung, die allen Menschen einen
gleichberechtigten Zugang zur  Nutzung lebensnotwendiger Naturgüter ermöglicht. Eine solche
Ressourcenordnung könnte nicht nur Hunger und Elend deutlich lindern, sondern wäre auch ein
Beitrag zu einer friedlicheren Welt. Wie könnte eine solche Ressourcenordnung aussehen?

Veranstalter: Initiative natürliche Wirtschaftsordnung INWO


17 – 19 Uhr Raum 4
Globale Soziale Rechte - Klammer gegenhegemonialer Praxen und Perspektiven
mit Sebastian Frey, Frank Gerlich, Ingo Speidel (alle Attac-Stuttgart)

Im Workshop soll ausgehend von den zu recht zunehmenden Legitimationszwängen des aktuellen
kapitalistischen Systems anhand von praktischen Beispielen aus Europa und anderen Kontinenten
und deren Hintergründe ein übergreifendes Konzept zur Diskussion gestellt werden. Das Konzept
der "globalen sozialen Rechte (GSR) vereint dabei die lokal-spezifischen Aneignungspraxen und
betont die Transnationalität der Anstrengungen. Nur so kann das Konzept der GSR als
emanzipatorisches Instrument zur Wahrnehmung und Verteidigung bedingungsloser Grundrechte
greifen.
Literatur: Klautke / Oehrlein: "globale soziale Rechte - zur emanzipatorischen Aneignung
universaler Menschenrechte", vsa Verlag, Hamburg, 2008

Veranstalter: Attac-Stuttgart


17 – 19 Uhr Atelier
Dem Kapital auf der Spur ...
... mit Aktien für Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz

Die Kritischen Aktionäre Daimler AG

Vortrag mit anschliessender Diskussion
mit Paul Russmann, Bankkaufmann und Dipl.-Theologe, Stuttgart, Sprecher der "Kritischen
Aktionäre Daimler"

Veranstalter: DFG-VK Landesverband, Ohne Rüstung Leben, Pax Christi

Die Zukunft existenzieller Lebensbereiche, des Gemeinwesens und der Gemeingüter

11 – 13 Uhr Raum 3
Neue Stadtwerke für Stuttgart
mit Klaus Dieter Straub und Bararaba Kern

Veranstalter: KUS, Stuttgarter Wasserforum, Aktion Stadtwerke


11 – 13 Uhr  Foyer
Gemeingüter zwischen traditionellem Wissen und neuartigen Produktionsweisen
Eine neue Perspektive für die Anti-Privatisierungsbewegungen?

NN

Gemeingüter sind die Grundvoraussetzung jeder wirtschaftlichen Tätigkeit und jeden
gesellschaftlichen Zusammenlebens. „Sie gehören keinem Einzelnen, aber auch nicht niemandem.
Sie werden in unterschiedlichen Gemeinschaften, von der Familie bis zur Weltgesellschaft,
geschaffen, erhalten, gepflegt und immer wieder neu definiert.(...)Dazu gehören Wissen und
Wasser, Saatgut und Software, Kulturtechniken und die Atmosphäre. Gemeingüter sind
unabdingbar, doch sie sind kein Ding, denn sie sind mit uns in vielfältiger Art und Weise
verbunden. Sie bilden das Netz einer freien Gesellschaft.“
Doch sie sind permanent durch private Aneignung, Einhegung und Kommodifizierung bedroht.Der
Widerstand dagegen hat weltweit unterschiedliche Formen angenommen. Hierzulande dominiert
die Verteidigung der "Daseinsvorsorge". Doch diese Auseinandersetzung findet bisher
hauptsächlich als Abwehrkampf statt. Offensive Formen der Rückgewinnung des Öffentlichen oder
der Wiederaneignung sind vergleichsweise selten. Perspektiven der Demokratisierung von
Wirtschaft und Gesellschaft erfordern
jedoch eine grundsätzlichere Auseinandersetzung mit der Eigentumsfrage.
Für die vielfältigen Ansätze einer kollektiven (Wieder)-Aneignung von Gemeingütern sollen
exemplarisch zwei Ansätze stehen die auf den ersten Blick sehr gegensätzlich zu sein scheinen:
Der Kampf gegen die "Biopiraterie" als ein Widerstand gegen die Aneignung jahrhundertealten,
traditionellen Wissens ländlicher Gemeinschaften durch Pharmamultis und Saatgutkonzerne und
eine sich auf der Basis modernster Informationstechnologien entfaltende Bewegung der "Peer
Economy" jenseits von Hierarchien und exklusiven Eigentumsrechten.

Veranstalter: Attac-Stuttgart, Netz für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V.


14.30 – 16.30 Uhr Teil 1 und 17 – 19 Uhr Teil 2, Raum 3
Kleinbäuerliche Landwirtschaft ernährt die Welt:
Jetzt die Ergebnisse des Weltagrarberichts umsetzen

mit Benny Härlin, save our seeds

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL


17 – 19 Raum 1
Bildungspolitik
mit Verena Bauer

Perspektiven einer nachhaltigen und menschenwürdigen, zukunftsfähigen Wirtschaft in Stuttgart

Freitagnachmittag und Samstagvormittag bis 13 Uhr, Raum 1
Wissenschaftliches Kolloquium zum fairen Handel
Sebastian Metzger, copinoAnmeldung und weitere Information bis 10. 01. 2010 an: raschke@fairbayern.de

Veranstalter: DEAB, copino


11 – 13 Uhr Atelier
Kann denn Mode Sünde sein?
mit Kinga v. Gyökössy-Rudersdorf, Kampagne Saubere Kleidung (CCC)

Wie und wo werden unsere Kleider  mit welchen chemische Stoffen hergestellt. Wo können wir
fair-biologische, bezahlbare Kleider kaufen.

Veranstalter: Kampagne Saubere Kleidung (CCC)


14.30 – 16.30 Uhr Atelier
Ethisch Geld anlegen – wie geht das?
mit Linde Janke/Oikocredit und Wilfried Münch/GLS

Veranstalter: Öikocredit Baden-Württemberg e.V., GLS Gemeinschaftsbank eG


14.30 – 16.30 Uhr Forum Saal
Klimaneutrales Stuttgart
NN

Veranstalter:


14.30 – 16.30 Uhr Forum Theater
Solidarisch wirtschaftend aus der Krise:
Genossenschaften und Kooperationen als Alternative

mit Burghard Flieger (Vorstand und wissenschaftlicher Leiter der innova eG
Entwicklungspartnerschaft für Selbsthilfegenossenschaften) und Christian Czesla (*25 Jahre
Kooperationserfahrung - ein Ausblick*)

Veranstalter: COPINO eG, Netz für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V.,  Plattsalat food coop e.V., Rosa Luxemburg Forum Baden Württemberg e.V.


17 – 19Uhr Forum Theater
Solidarisch Wirtschaften und Leben in der Region
Vorstellung von Projekten und Initiativen


Copino, BürgerEenergie Stuttgart BE!, Mietshäusersyndikat, Plattsalat
Veranstalter: Attac-Stuttgart, COPINO eG, Netz für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V.,

Plattsalat food coop e.V., Rosa Luxemburg Forum Baden Württemberg e.V.


17 – 19 Uhr Tanzsaal
Anders besser leben: Reduktion von** Chemikalien** im Alltag – wichtig für unsere Gesundheit und eine sauberere Erde
Vortrag mit Roland Weber

Allergien, Krebs und Unfruchtbarkeit nehmen besonders in Industrienationen aber auch weltweit
zu. Ein wichtiger Faktor ist hierbei der unreflektierte Konsum von Chemikalien einschließlich
Pharmazeutika mit denen wir uns, unsere Umwelt und unsere Mitmenschen täglich kontaminieren.
Mehr als 300 synthetische Chemikalien werden heute als Verunreinigungen im menschlichen Blut
und Muttermilch nachgewiesen. Nur die Spitze des Eisbergs wenn man bedenkt, dass für den
europäischen Markt heute 143000 Chemikalien registriert sind.
Was sind heute kritische Chemikaliengruppen und wo verstecken sie sich im Alltag?Was gibt uns das Recht mit roten Rosen, schwarze Baumwoll-T-Shirts, unfairen Schokoladen &
Bananen und mit unseren alten Fernsehern und Computern Menschen in anderen Erdteilen zu
vergiften – Unwissenheit darf es nicht sein !"

Veranstalter: Initiative Aufbruch

Bildungsmethoden – Spiele – Aktionsformen

Ganztägig auf dem WeltStattMarkt/Schlossplatz
Durch mexikanisches Puppentheater zur Gewaltfreiheit
Mit Heike Kammer

Die Referentin Heike Kammer war lange Jahre mit den peace bridades international (pbi) als
Friedensfachkraft in Lateinamerika unterwegs. In Mexiko entwickelte sie zusammen mit
Einheimischen und anderen internationalen Freiwilligen ein interaktives Puppentheater, welches
sich als geeignete Methode erwies, Kindern die Grundlagen von Konflikten zu vermitteln und sie zu
einer Reflexion über ihr eigenes Verhalten in zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen zu
bewegen. Aber nicht nur Kinder und Erwachsene in Mexiko zeigten sich von diesem Puppenspiel
fasziniert. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland waren Frau Kammers Puppen Gast in zahlreichen
Kitas und Grundschulen und bewirkten hier den gleichen Effekt wie in der Konfliktregion Chiapas:
Kinder sind davon begeistert und kommen dank dem Spiel ins Gespräch darüber, wie der Umgang
miteinander gewaltfrei gestaltet werden kann. Mittlerweile bildet Frau Kammer zudem
MultiplikatorInnen aus, so dass sich ihre Stücke nach und nach in der Region verbreiten.

Veranstalter: peace bridgades international


11 – 13 Uhr Forum Theater
Politisches Theater
mit Winfried Zimmermann



11 – 13 Uhr Bücherstube
Gewaltfreier Ziviler Ungehorsam
Das Selbstverständnis zur Grundlage für zivile gewaltfreie Aktionen

mit Karl Braig, Attac Calw, Mike Pflugrath, Attac Schorndorf

Der Workshop soll einen Einblick in die Grundlagen vermitteln, den Austausch von Erfahrungen
ermöglichen und eine mögliche Perspektive geben, sowie Kontakte, Vernetzung und
Informationsmaterial bieten.

Veranstalter: Attac-Calw und –Schorndorf


14.30 – 16.30 Uhr Bücherstube
Wir spielen globale Zusammenhänge - Kinder lernen sich weltweit kennen
Herbert Rädler (EPIZ), Annette Schumm (WELTWEIT WICHTELN)

Große Zahlen haben es an sich, dass wir sie uns kaum vorstellen können. Das Welt Spiel
ermöglicht es, die Verteilung der Weltbevölkerung auf die verschiedenen Kontinente bzw.
Regionen und die Verteilung des Welteinkommens – wenn auch vereinfacht – darzustellen und im
Sinn des Wortes zu „begreifen“. MitspielerInnen und SpielleiterIn erarbeiten gemeinsam ein Bild
unserer Erde, das die Verteilung der Weltbevölkerung und die ungleiche Aufteilung von Wohlstand
und Gütern weltweit aufzeigt. Wir wollen Neugier und Interesse für die Zusammenhänge lokaler
und globaler Entwicklungen wecken und gemeinsam unterschiedliche Weltsichten „erspielen“.
Im Anschluss zeigt die Aktion WELTWEIT WICHTELN Handlungsmöglichkeiten für Kinder auf.
WELTWEIT WICHTELN entwickelt entwicklungspolitische Materialien für Grundschule und
Kindergarten oder Kindergottesdienst. Dabei lernen Kinder, woher Bananen und Orangen
kommen, lernen andere Kinder auf den Plantagen kennen und entwickeln Sympathien für diese.
Dabei sollen sie jedoch nicht nur die Probleme von Kleinbauern im Süden, sondern eben die
Vorteile des bio-fairen Handels verstehen. WELTWEIT WICHTELN bietet zusätzlich eine kreative
Adventsaktion an, die eng mit dem hiesigen Wichteln verbunden ist, aber so funktioniert, dass die
Kinder hier mit Spaß in andere Kulturen und Religionen schnuppern.

Veranstalter: EPIZ – Entwicklungspädagogisches Informationszentrum Reutlingen, WELTWEIT WICHTELN



„Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“

11 – 19 Uhr Fotolabor
Filme, Vorträge und Diskussionen zur Studie des Wuppertalinstituts
mit Sabine Freudenberg, Bernd Wolpert (Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene
Filmarbeit EZEF), Michel Frein (Evangelischer Entwicklungsdienst EED), Johannes Küstner (Brot
für die Welt) und AutorInnen der Filme

11 – 12.45 Uhr
- Begrüßung und Vorstellung des Programms
- „Mr. Frog goes fishing“ (Animation)
- Inhalt und Ziele der Studie im Überblick – Gespräch mit Sabine Freudenberg, Michael Frein
und Johannes Küstner
- „Landfunk“ (Animation)
- Das Konzept der DVD: Sabine Freudenberg und Bernd Wolpert
- Die Küche im Dorf lassen – Das Modell der Evangelischen Akademie Bad Boll (16 min
Dokumentation)
Gespräch mit Jobst Kraus von der Ev. Akademie Bad Boll, Fragen aus dem Publikum
- „Das Rad“ (Animation)

12.45 – 14.30 Uhr Pause

14.30 – 15.15 Uhr
- Sonnenenergie für die Welt der Zukunft (18 min Dokumentation)
Gespräch mit dem Autor Gustavo Yánez

15.15 – 16.45 Uhr
- Alptraum im Fischerboot (60 min Dokumentation)
Gespräch mit dem Autor Michael Grytz

16.45 – 17.00 Uhr Pause

17.00 – 19 Uhr
- „Kein Brot für Öl – Der Biosprit-Boom in Kolumbien“ (30 min Dokumentation)
Gespräch mit der Autorin Renate Werner, Fragen aus dem Publikum
- „Heimarbeit“
-  „350 Meter bis zum Bäcker – Wie wir das Klima verändern“ (10 min Dokumentation)
- Abschließendes Gespräch mit Sabine Freudenberg, Bernd Wolpert, Michael Frein und
Johannes Küstner zum letzten Film, zur Studie und zur DVD


 

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